Madeira

Willkommen auf Madeira!

600 km vor der nordafrikanischen Küste im Atlantik liegt die zu Portugal gehörende Insel Madeira mit subtropischer Vegetation, einem milden Klima, schroffen Bergen im Inneren und sehenswerten Orten an der Küste. Madeira ist ein lohnendes Reiseziel zu jeder Jahreszeit.

Strelizie

Madeira ist keine typische "Badeinsel", da Sandstrände fehlen. Daher gibt es auch keinen Massentourismus wie auf den Kanaren. Die Insel bietet sich aber für Wanderungen der verschiedensten Schwierigkeitsstufen an.

Das Innere Madeiras erhebt sich eine atemberaubende Gebirgslandschaft, deren höchste Gipfel über 1800 m aufragen. Tiefe Schluchten haben sich in das weiche Vulkangestein erodiert. So entstand an der Südküste eine der höchsten und beeindruckendsten Steilküste Europas.

Hochgebirge Madeira

Auf zahlreichen Wanderwegen und entlang der Levadas kann man durch das Gebirge und längs der Küste wandern. Lavadas sind alte Bewässungsgräben, die in mühsamer Arbeit angelegt wurden und die gesamte Insel durchziehen. Neben ihnen verlaufen meist kleine Pfade. Sie ermöglichen dem Naturfreund weite Strecken fast parallel zu den Höhenlinien zu laufen. Doch Madeira hat nicht nur Natur zu bieten.

Die Hauptstadt Funchal bildet das kulturelle Zentrum der Insel. Die historische Altstadt verfügt über kleine Gassen und Plätze, Kirchen, Festungsbauten, einen bunten Markt, Cafés, Restaurants und Geschäfte. Dabei bleibt aber alles überschaubar und zum Hafen, wo die großen Kreuzfahrtschiffe anlegen, ist es nie weit.

Geographie

Madeira gehört zu Portugal, besitzt aber seit 1976 einen Autonomiestatus und verwaltet sich weitgehend selbst. Administrative Hauptstadt ist Funchal an der Südküste.
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Natur

Das milde Klima schafft die Voraussetzung für eine üppige Vegetation. Madeira schmückt sich daher mit dem Beinamen 'Blumeninsel'. Jedem Besucher werden die prachtvollen Blumen in und um Funchal auffallen.
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Geschichte

Der Portugiese João Gonçalves Zarco erreicht 1418 die Inselgruppe. Er gilt als ihr Entdecker, obwohl sie schon auf älteren Seekarten verzeichnet war. Phönizier, Römer und Seefahrer von Afrikas Westküste waren wohl schon zuvor hier.
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Unterwegs

Madeira ist mit einer Ost-West-Ausdehung von 57 km und einer Breite von bloß 22 km nicht sonderlich groß. Da die gesamte Insel aber sehr bergig ist und zudem im Inneren dünn besiedelt, kann das Fortkommen ohne Mietwagen etwas beschwerlich sein.
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Funchal

Funchal ist die mit Abstand größte Stadt der Insel und zugleich ihr administratives, kulturelles und wirtschaftliches Zentrum. Die Einwohnerzahl beträgt heute 45000 für den engeren Stadtbereich und rund 100000 für den weitergefaßten Ballungsraum.
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Monte

Der Ort, der zum festen Bestandteil eines jeden Madeira-Besuchs zählen sollte, erstreckt sich oberhalb von Funchal auf 600 bis 800 m Höhe. Von zahlreichen Stellen aus eröffnen sich hier spektakuläre Blicke auf die Hafenbucht der Inselmetropole.
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Wandern

Madeira ist keine typische "Badeinsel", da die Vulkaninsel über keine Sandstrände verfügt. Ein Urlaub auf Madeira sollte vor allem dazu genutzt werden, die eindrucksvolle Natur zu erkunden.
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Zentrum

Im Inneren Madeiras erstreckt sich eine Hochfläche, die einen reizvollen Kontrast zur Landschaft der übrigen Insel bietet, da sie beinahe eben ist und eine nur spärliche, heideartige Vegetation aufweist.
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Wetter

Madeira liegt auf 33° nördlicher Breite und verfügt daher über ein mildes, ausgeglichenes Klima. Hauptwindrichtung ist Nordost. Die mit den Passatwinden antransportierte Feuchtigkeit regnet sich überwiegend an der Nordseite der Insel ab, dessen Klima feuchter und kühler ist als das im Süden.
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Madeira - Blumeninsel im Atlantik

Norden

Die Nordküste fällt steil und schroff zum Meer ab, so dass vielerorts kaum Platz für Siedlungen blieb. Auch die Küstenstraße R101 muss mit wenig Raum auskommen, so dass man hier eng zwischen dem Meer und steilen Felsen entlangfährt.
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Süden

Entlang der Südküste finden sich neben der Hauptstadt Funchal einige kleinere Orte wie Câmara de Lobos, Ribeira Brava oder Calheta, die den knappen Raum zwischen Meer und den steil aufragenden Hängen füllen.
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Osten

Der Ostteil Madeiras ist geprägt durch ein mildes Klima, das in den tieferen Lagen eine intensive langwirtschaftliche Nutzung zuläßt. Kleine Städte finden sich längs der Küste, aber auch im Hinterland.
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Westen

Der Westteil ist weniger touristisch erschlossen als andere Gebiete Madeiras. Eine Reise in den Westen über die kurvenreiche Küstenstraße ist beschwerlich und man kommt nur langsam voran.
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Madeira-Links

Hier gibt es Links zu weiteren Internet-Seiten, die sich mit der Insel Madeira befassen.
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